Fremdsprachentag

Am Kuniberg Berufskolleg wird jedes Jahr Ende September ein Fremdsprachentag veranstaltet. Er findet in Anlehnung an den Europäischen Tag der Sprachen am 26. September statt, der im Jahr 2001 zum Europäischen Jahr der Sprachen von der EU eingeführt wurde.

Er soll die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Sprachenerwerbs aufmerksam machen, ein Bewusstsein schaffen für alle Sprachen, die in Europa gesprochen werden, und damit für die Vielsprachigkeit und für lebenslanges Sprachenlernen werben.

Am durch die Fremdsprachenlehrer durchgeführten Fremdsprachentag nehmen Schüle der Voll- und Teilzeitbildungsgänge teil. Sie können sich im Rahmen der präsentierten Projekte über das Angebot der unterrichteten Sprachen informieren, sich Einblicke in bilingual durchgeführten Unterricht verschaffen und über die Möglichkeit eines Auslandspraktikums informieren. Der Fremdsprachentag öffnet sich auch der interessierten Öffentlichkeit, indem Schüler der Zubringer-Realschulen eingeladen werden, das KBK kennen zu lernen und sich in gezielten Projekten bereits Vorab mit dem Thema Europa auseinandersetzen. Durch diesen ersten Kontakt wird unseren zukünftigen Schülern der Übergang zum Kuniberg Berufskolleg erleichtert. Der Fremdsprachentag dient außerdem dem regelmäßigen Austausch zwischen unseren Fremdsprachenlehrern und den Lehrern der Zubringerschulen.

Der Fremdsprachentag 2010

Fremdsprachentag als „Geburtstagsparty“ der Europaschule

Das Kuniberg Berufskolleg feiert als „Europaschule des Landes NRW“ den ersten Geburtstag. Da stellt sich die Frage, ob der europäische Gedanke in der Schule wirklich dauerhaft verankert ist. Eine eindrucksvolle Antwort gab der zur Tradition gewordene Fremdsprachentag als ein Bestandteil des Europazyklus am 23. September.

Wie in den vergangenen Jahren erhielten die Realschüler aus der Umgebung an diesem Tag die Gelegenheit, das Kuniberg Berufskolleg näher kennen zu lernen. Über 200 angemeldete Zehntklässler erstürmten mit ihren Lehrern den Kuniberg und erlebten – von Paten geführt – bei einer Rallye durch das Berufskolleg, was am Kuniberg  „in Sachen Fremdsprachen“ los ist. Denn ohne Fremdsprachen ist ein (Über-) Leben in der heutigen Berufswelt praktisch undenkbar.

Wie also macht das Kuniberg Berufskolleg seine Schüler fit für Europa? Es kann im normalen Sprachunterricht, je nach Bildungsgang, neben Englisch auch Spanisch beziehungsweise Französisch und im Wirtschaftsgymnasium zusätzlich noch Niederländisch gelernt werden. Diese Sprachen waren in Projekten des Fremdsprachentages vertreten. Es wurde bilingualer (Englisch-) Unterricht im Fach „Betriebswirtschaftslehre mit Europa“ gezeigt. Es gab Schnupperkurse in Spanisch mit und ohne PC sowie eine virtuelle Rallye durch die Niederlande. Man konnte etwas über die französische Provence erfahren, und Informationsposter zu europäischen Ländern sowie Rate-Spiele zu europäischen und außereuropäischen Sprachen oder zu geographischen Kenntnissen spornten an, sich vielleicht auch außerhalb der Schule mit Sprache und Kultur in Europa zu beschäftigen.

Das internationale Café der angehenden Abiturienten wartete mit europäischen und mexikanischen Spezialitäten auf. Die Hälfte des Reingewinns geht an Peru-Projekte des Weltladens am Kuniberg, dessen Waren an diesem Tag vom Weltladenkurs an einem besonderen Stand angeboten wurden. Die Kaufmännischen Assistenten zeigten, wie sie die Kuniberg Vestspiele managen und welche englischen Stücke in diesem Schuljahr dafür „eingekauft“ wurden. Man erfuhr etwas über das abgeschlossene europäische Comenius-Projekt "Smart Home", wo die Schule zu den Preisträgern gehörte, und von den Planungen für das nächste Projekt. Auch wurde ein Unterrichtsprojekt vorgestellt, in dem die Kaufmännischen Assistenten Schüler- und Elternbefragungen zum Bildungsgang durchgeführt und ausgewertet haben. Das hat zwar nicht direkt mit Fremdsprachen zu tun, zeigte aber, wie die Arbeit in diesem Bereich des Kuniberg Berufskollegs eingeschätzt wird.

Damit aber nicht genug. Die Realschüler konnten in Präsentationen miterleben, wie es den Gymnasiasten und den Assistenten bei ihren Betriebspraktika im europäischen Ausland (Motto: „Von Lappland bis Rumänien, von finnisch bis galizisch“) ergangen ist und somit eine weiteren Schwerpunkt der "Europa-Arbeit" des Kunibergs kennenlernen.

Insgesamt war es wieder eine für alle Seiten interessante Veranstaltung, die gezeigt hat, dass der Europa-Gedanke am Kuniberg sehr wohl zu Hause ist!

Der Fremdsprachentag 2009

Am 23. September 2009 kamen die Realschüler erwartungsfroh mit ihren Lehrerinnen zu unserem Fremdsprachentag.

Es waren diesmal über 230 Schülerinnen und Schüler und sieben Kolleginnen, die sich angucken wollten, was am Kuniberg im Bereich Fremdsprachen so läuft.
Schon in der Auftaktveranstaltung in der Aula konnten unsere Gäste nach einem musikalischen Auftakt von unserer neuen Schülerband, der Beamerschleife zum Europazyklus des Kunibergs und der Begrüßung durch unseren Schulleiter Dr. Schulte die Präsentationen von den Auslandspraktika der letztjährigen 12er verfolgen.
Anschließend ging es in Gruppen nach einem gut ausgeklügelten Plan durch unser Gebäude und die verschiedenen Projekte. Die jeweils zehn Realschüler wurden von Paten aus der AH 12 und AH 13, die ihre Aufgabe sehr ernst nahmen, geführt.
Die Gäste bekamen bilingualen Unterricht der AH11a im Fach BWE zu sehen, wurden ausführlich in Ausstellung und Präsentationen über das Sechs-Nationen-Europa-Projekt „Smart-Home" der Assistenten/FHR informiert genauso wie über die Kuniberg Vest-Spiele, konnten in Niederländisch und Spanisch reinschnuppern und spielerisch ihre Europakenntnisse testen. Sie konnten am Weltladenstand einkaufen und sich in der großen Ausstellung in Raum 308/309 über unterschiedliche Themen informieren, die im Unterricht vieler Klassen und Bildungsgänge in Projekten erarbeitet worden sind. Dieses Jahr war die Ausstellung vor allem auch vom Nicht-Sprachen-Unterricht mitgestaltet worden.
Und natürlich gab es das Europa-Café. Hier konnten sich alle begegnen, und so war es auch. Teilweise war kein Durchkommen mehr, denn hier konnten die Realschüler aufgrund einer großzügigen Spende des Europabüros ihre Verzehr-Gutscheine einlösen und sich für 50 Cent die leckersten Köstlichkeiten schmecken lassen, als da waren Waffeln, französische Crêpes und Croque-Monsieur, niederländische Poffertjes, holländische, deutsche und ungarische Brötchen, Kuchen und natürlich spanische Tapas. Die AH 13 hatte sich für die Abi-Kasse mächtig ins Zeug gelegt!
Zum Schluss fand in der Aula die Preisverleihung zur Rallye statt, deren Aufgaben sich auf Europa und verschiedene der dargestellten Projekte bezogen, und die Abschiedsworte unseres Schulleiters.
Wie schon 2008 waren die Rückmeldungen, auch in der Gesprächsrunde mit den Realschulkollegen, sehr positiv. Insgesamt war es eine gelungene und schöne Veranstaltung, die unsere Schule für unsere potenziellen zukünftigen Schüler mit so viel Engagement, Arbeitsaufwand und Kreativität vorbereitet und durchgeführt hat, und die so gut in die Gesamtfeierlichkeiten für die Ernennung zur Europaschule in NRW eingebettet war.

<< zurück