31.01.2012 15:25
Mehr als 9000 unterschiedliche Studiengänge bieten die deutschen Universitäten und Fachhochschulen an. Wer soll da noch den Überblick behalten? Am Kuniberg Berufskolleg besitzt die Übergangsberatung nicht nur bei den angehenden Abiturienten einen besonderen Stellenwert. Studieren oder erst einmal eine Ausbildung absolvieren? „Wir setzen Akzente, um die scheinbar unzähligen Wege vom Berufskolleg an die Hochschule transparenter zu gestalten“, erklärt Martin Debus, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums.
Der Bildungsgang steht für die optimale Vorbereitung auf ein Wirtschaftsstudium. Das spiegelt sich in der Stundentafel wider, aber auch in den technisch modern ausgestatteten Räumen auf dem Kuniberg. Sie schulen den kompetenten Umgang mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Ein weiteres Plus des Wirtschaftsgymnasiums ist das Klassenlehrerprinzip, das Vorrang vor dem Kurssystem besitzt.
Außerdem hat der Bildungsgang ein Konzept für die auf jeden Schüler individuell ausgerichtete Übergangsberatung entwickelt. Sie enthält eine Reihe von Modulen, die den Jugendlichen die konkrete Zukunftsplanung erleichtern. Dazu gehört zum Beispiel der Besuch des Hochschulinformationstages der FH Gelsenkirchen am vergangenen Freitag. 180 Kollegschüler waren dabei.
Sie hörten exemplarische Vorlesungen und nahmen die Einzelberatungen der unterschiedlichen Studienrichtungen wahr. „Eine lohnende Stippvisite“, findet Alena Peters aus der Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums. Sie hat sich noch nicht endgültig entschieden, was sie nach dem Abitur im Sommer machen wird.
Eine Möglichkeit wäre ein „Duales Studium“. „Dazu haben wir den Schülern spezielle Vorträge an unserer Schule angeboten“, informiert Jutta von Lukowicz, die auf dem Kuniberg für das Thema „Studieren“ verantwortlich ist. Bei mehreren samstäglichen Workshops zum Thema geht es um die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen der Hochschulen, aber auch um ganz praktische Fragen der Studienalltages. Vor Ort gibt es zudem auch eine qualifizierte Studienberatung.
Im Juni organisiert das Kuniberg Berufskolleg jährlich eine Studienbörse, auf der sich namhafte Universitäten, Hochschulen und Betriebe vorstellen. „Grundsätzlich pflegen wir eine Kooperation mit den Hochschulen der Region, im Besonderen mit der FH Gelsenkirchen“, macht Jutta von Lukowicz das Bemühen deutlich, den Kuniberg-Absolventen den nächsten Schritt in die Bildungszukunft zu erleichtern. Und das gilt selbstverständlich nicht nur für die Abiturienten, sondern zum Beispiel auch für die Kaufmännischen Assistenten.