Das Kuniberg Berufskolleg versteht sich ausdrücklich als Ausbildungsschule von Referendarinnen und Referendaren - diese Selbstverpflichtung zur Lehrerausbildung umreißt das Konzept als Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung im Rahmen unseres Schulprogramms.
Die Organisation der schulpraktischen Ausbildung wird von drei Ausbildungskoordinatoren (AKO) geleistet, die für Beratung, Unterstützung, Unterrichtsbegleitung, Unterrichtsbeurteilung während der zwei Jahre zuständig sind.
Der Einstieg in die unterrichtliche Tätigkeit und die weiteren Unterrichtsversuche werden von Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrern unterstützt, die die entsprechenden Fächer vertreten.
Vorbereitungsdienst
und Zweite Staatsprüfung sind im Jahr 1999 und 2001 neu geregelt (OVP vom 12.12.1997 in der
Fassung vom 19.12.2001).
"Studienseminar und Ausbildungsschule verantworten die Ausbildung der
Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, insbesondere die schulpraktische
Ausbildung, im Rahmen ihrer jeweiligen Funktionen gemeinsam".(§9/2 OVP)
Umsetzung der schulpraktischen Ausbildung gemäß OVP
Die Referendare sind im ersten Ausbildungshalbjahr mit 12 Stunden (6 pro Fach) an der Schule. Hospitationen verschieben sich je nach Entwicklungsstand zugunsten eigener Unterrichtsversuche in Form von Einzelstunden oder Unterrichtsreihen, stets beraten und korrigiert durch Ausbildungslehrer.
Ab dem 2. Halbjahr geben die Referendare eigenverantwortlich sogenannten bedarfsdeckenden Unterricht (je 6 Stunden im 2., 3. und 4. Halbjahr), so dass die übrigen Stunden zu Ausbildungszwecken genutzt werden können. Die Stunden werden in den Stundenplan der Schule so eingebunden, dass ein Seminartag Berücksichtigung findet und unterrichtsfrei bleibt.
Wesentliche Vorleistung einer
Ausbildungsschule ist die
Erstellung eines Begleitprogramms, so dass "die
Ausbildungsbemühungen von
Ausbildungsschule und Studienseminar in ihren Zielrichtungen aufeinander
bezogen
und zusammengeführt werden" (§14 OVP). Unser Lehrerausbildungskonzept findet seinen Niederschlag
in dem Begleitprogramm
für alle
Ausbildungsabschnitte. Umstellungen und Änderungen werden je nach
schulorganisatorischen Gegebenheiten bzw. Wünschen der Referendare
vorgenommen.
Selbstverständlich stehen die AKOs den jungen Kolleginnen und Kollegen
über
das Begleitprogramm hinaus zur Klärung weiterer Fragen und Probleme zur
Verfügung.
Am Ende des 1. Ausbildungsjahres findet ein Planungs- und Entwicklungsgespräch (PEG) zwischen jeder Referendarin/jedem Referendar, einer Schulvertreterin/einem Schulvertreter und einer Seminarvertreterin/einem Seminarvertreter als Evaluation der Ausbildung an beiden Dienstorten statt. Diese Planungs- und Entwicklungsgespräche dienen der Bestandsaufnahme, der Empfehlung für die Weiterarbeit und der perspektivischen Planung des 2. Jahres. Bei ehrlicher Selbsteinschätzung (Wo sind meine Stärken, wo sind meine Schwächen?) kann das Spannungsverhältnis zwischen Beraten und Bewerten für eine konkrete, effektive Vereinbarungen über die weiteren Handlungsschritte hin zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung genutzt werden.
Ausbildungskoordinatorin am Kuniberg: Barbara Erzkamp (hauptverantwortlich), Felicitas Esche-Poetsch, Jörg Bräker
Im Schuljahr 2011/2012 werden am Kuniberg BK folgende Referendarinnen und Referendare ausgebildet:
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Beginn der Ausbildung |
Referendar/Referendarin mit Fakulten |
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| August 2010 |
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Februar 2011 |
Martin Geißler (Wirtschaftswissenschaft/ Geschichte)
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